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 Betreff des Beitrags: I am Legend
BeitragVerfasst: 17.01.2008, 01:20 
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Versuchsleita
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Registriert: 17.10.2005, 09:38
Beiträge: 367
Wohnort: Neutraubling
Heya,

Die Story in Kürze:
amerikanische Wissenschaftler finden ein Heilmittel gegen Krebs... doch leider tötet dieses nicht nur den Krebs, sondern auch einen Großteil der Erbevölkerung. Robert Neville, Wissenschaftler in der US Army ist auf wundersame Weise immun gegen das Virus und überlebt als Einziger in New York. Allein ist er trotzdem nicht, denn die restlichen "Überlebenden" wurden durch das "Heilmittel" mutiert: Sie scheuen das Licht und jagen andere Überlebende. Neville verbringt seine Zeit tagsüber damit, Vorräte aus den verlassenen Wohnungen zu sammeln und Fallen für die Mutanten aufzustellen. Denn er hat ein Kellerlabor, in dem er verbissen weiter nach einem Gegenmittel gegen die Auswirkungen des "Heilmittels" forscht. Nachts verbarrikadiert er sich in seinem Haus und hofft, dass er nicht gefunden wird. Die Einzige, die ihm Gesellschaft leistet, is Sam, ein Schäferhund. Sam gehörte Nevilles Tochter, die bei einem Unfall ums Leben kam. Als Sam verletzt wird, dreht Neville durch und will sich umbringen. Doch ein blendendes, weißes Licht rettet ihn... ist er doch nicht der letzte Überlebende?

Mein Eindruck:
Spannend und glaubwürdig. Will Smith verkörpert einen verzweifelten Menschen, der sich blind an die Hoffnung klammert, die Katastrophe irgendwie wieder geradebiegen zu können. Er versucht die Normalität durch das Abspielen von aufgezeichneten TV-Nachrichten und ein mit Schaufensterpuppen (mit denen er sich unterhält) eingerichtetes CD-Geschäft aufrechtzuerhalten, und doch merkt man, dass das alles nur vorgeschoben ist. Der Film beginnt im menschenleeren New York, die Vorgeschichte wird durch immer wieder eingestreute Rückblenden erzählt. Diese zeigen aber immer nur Ausschnitte, die aber das Ausmaß der nationalen und vor allem auch der persönlichen Tragödie erahnen lassen. Am stärksten ist der Film in den Szenen, die ohne Musik auskommen. Ein Kameraschwenk über New York, verlassene Autos, Gras wurchert überall, Fensterscheiben sind gebrochen, nichts bewegt sich, irgendwo zwitschert ein Vogel, ansonsten Stille. Das erzeugt ein beklemmendes Gefühl. Eine weitere Szene beschreibe ich weiter unten. Wer den Film noch ansehen will, sollte den Spoiler aber nicht lesen...

Aber der Film wirft auch ein paar Fragen auf: Woher hat Neville Strom? Wie konnte er alleine sein Haus zur Festung umbauen? Woher bekommt er sauberes Wasser zum Trinken?
Die ersten Minuten, in denen er mit einem Mustang Hirsche jagt, sind ein Werbespot für dieses Auto. Auch alle anderen Fahrzeuge, die genauer zu sehen sind, stammen von Ford. Die Computer sind übirgens alle von Apple. Soviel zum Product Placement.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Vom Mustang-Werbespot mal abgesehen baut er stetig Spannung auf, die am Schluss in einem unerwarteten Finale ihren Höhepunkt findet. Die Darstellung von Will Smith fand ich sehr überzeugend. Ich kann "I am Legend" nur empfehlen


Spoiler....

























Spoiler:
Die extremste Szene im Film folgt einem Kampf gegen drei mutierte Hunde: Neville und Sam sind verletzt. Neville fährt in sein Haus und spritzt der verängstigten Sam das vielversprechendste Gegenmittel, das er bislang gefunden hat. Daraufhin setzt er sich auf den Boden, nimmt sie auf den Schoß und streichelt sie. Plötzlich hat er ein Büschel Fell in der Hand und Sam beginnt ihn anzuknurren und versucht ihn zu beissen. Sie ist also mutiert. Neville erwürgt Sam, wobei man lediglich sein Gesicht, von Trauer und Schmerz verzerrt und mit Tränen in den Augen, sieht und hört wie Sam sich weht aber immer langsmaer wird und schließlich aufhört. Ich bin mit Hunden augewachsen. Das tat wirklich weh. Die Vorstellung alleine reicht aus, und ich habe einen dicken Kloß im Hals...


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 Betreff des Beitrags: Re: I am Legend
BeitragVerfasst: 22.01.2008, 15:30 
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Goblin
Goblin
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Registriert: 29.05.2006, 12:20
Beiträge: 163
Wohnort: Mainburg - Sandelzhausen
Hallo zusammen,
also ich fand den Film höchstenfalls Mittelmaß! Über die Fragen die der Film offen lässt und die Lücken in der Story kann auch kein hervorragend spielender "Schmidt Willi" nicht hinwegtrösten!

Sers Christian


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